Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
Administrativer Projektleiter (m/w/d) POET-Pain
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S T E L L E N A U S S C H R E I B U N G

schmerzgesellschaft

Ab Projekstart 1. August 2021 suchen wir

  • Sie, als Administrativer Projektleiter (m/w/d)
  • im Rahmen des vom GKV-Innovationsfonds mit rund 7 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren (1. August 2021 bis 31. Juli 2024) geförderten bundesweiten Projekts POET-Pain "Prävention operationsbedingter chronischer Schmerzen durch Einführung eines perioperativen „Transitional Pain Service" (Förderkennzeichen: 01NVF19021).
  • Der Beschäftigungsumfang ist ganztätig bei 39 Stunden/Woche. Dienstsitz ist Berlin. Die Einsatzplanung kann neben Kernzeiten flexibel erfolgen, auch mobil-office-Zeiten sind sehr gut möglich, jeweils nach Absprache.

Wir bieten:

  • eine attraktive Vergütung von bis zu rund 6.100 Euro Arbeitnehmerbrutto / Monat (angelehnt an E15)
  • erstklassiges Betriebsklima und eine spannende Aufgabe im größten Schmerznetzwerk Deutschlands im Team der Bundesgeschäftsstelle und admistrativen Projektleitung eines bundesweiten Projekts mit Partnern in der Wissenschaftlichen Projektleitung sowie bei 11 Konsortialpartnern der Projektumsetzung
  • eine besonders verantwortliche Tätigkeit mit Leitungsfunktion und direkt fachinhaltlich zugeordneter wissenschaftlicher Mitarbeiter-/Assistenzstelle der Projektleitung
  • perspektivisch inhaltlich und persönlich spannende Berufschancen im Gesundheitswesen und im Partner-/Projektenetzwerk der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Wesentliche Aufgaben der Administrativen Projektleitung:

  • Administrative Koordination der Teilprojekte und des Gesamtprojekts; Projekt-Status-Controlling sowie Berichte und Rückmeldungen an alle Partner
  • Berichte an Projektträger, Mittelabruf, Unterstützung bei Erstellung sowie Prüfung der Konsortialpartnerabrechnungen; Projektfinanzcontrolling und Schnittstelle zur Buchhaltung der Dt. Schmerzgesellschaft
  • Erarbeitung von nötigen Verträgen/Vertragsmustern, Schnittstelle zum externen betrieblichen Datenschutzbeauftragten, App-Providern, Krankenkassen etc.
  • Konzepte der internen und externen Kommunikation, Zielgruppenarbeit (Stakeholder des Ge-sundheitswesens) und Medien
  • Erstellung und Pflege einer Projekthomepage
  • Erstellen eines regelmäßigen Projektnewsletters

Zusätzliche Aufgaben, gemeinsam mit der wissenschaftlichen Projektleitung sowie dem Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V:

  • Koordination des engeren Projektteams der Konsortialpartner; Berichte und Rückmeldungen an alle Partner; Koordination der Projektbereiche, Durchführung regelmäßiger Konsortiums-/Projektbesprechungen 2/3
  • Vorbereitungen der Überführung des Projekts in die Regelversorung nach Projektende. Dazu: Modellierungen, Entwürfe vertraglicher Regelungen und gesundheits-/versorgungsökonomische Kalkulationen sowie Stakeholderkontakte
  • Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen und Fachpräsentationen
  • Abstimmung mit dem Advisory Board u.a.

Was wir uns wünschen:

  • Hochschulabschluss oder gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen
  • Berufserfahrung, gerne in der Projektleitung von (multizentrischen) Projekten oder aber mehrjährige administrative Mitarbeit im Leitungsteam ähnlicher Projekte/Tätigkeiten
  • (Ausgewiesene) Projektmanagementkenntniss
  • Exzellente soziale und kommunikative Kompetenz, multiprofessionelle Teamorientierung
  • Fähigkeit zur fachlichen Netzwerk-Führung von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Institutionen
  • Erfahrungen in der Erstellung von Projektnewslettern, Projekthomepages und Affinität zu Social-Media bzw. Internetanwendungsprogrammen
  • Perfekte Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Anwendungswissen MS Word, MS Outlook, MS Excel, MS Powerpoint
  • Möglichst Interesse an bzw. Kenntnisse im Gebiet der Versorgungsforschung/Public Health sowie der Strukturen und Akteure des Deutschen Gesundheitswesens
  • Neugierde und Interesse an Gesamtarbeit der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Anerkannte schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Berwerbung bitte bis spätestens zum 31. März 2021 an:

Thomas Isenberg, Geschäftsführer Deutsche Schmerzgesellschaft e. V., Alt-Moabit 101 b, 10559 Berlin
E-MAIL: isenberg@schmerzgesellschaft.de Homepage: www.schmerzgesellschaft.de

 

Mehr Infos zur Deutschen Schmerzgesellschaft e.V:

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist mit rund 3.600 persönlichen Mitgliedern die größte wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft im Bereich Schmerz in Europa. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist Mitglied der IASP (International Association for the Study of Pain) sowie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften). Sie ist zudem die interdisziplinäre Schmerzdachgesellschaft von derzeit 19 mitgliederstarken weiteren medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich Schmerz. Diese Fachgesellschaften repräsentieren rund 100.000 Mitglieder.

Diese Perspektive wird zudem erweitert durch die institutionellen korrespondierenden Mitgliedschaften folgender Vereinigungen: SchmerzLOS e. V. Vereinigung aktiver Schmerzpatienten, MigräneLiga e. V. Deutschland, Milton H. Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.), Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manual medizinischer Akutkliniken e. V. (ANOA), Interdisziplinäre Gesellschaft für Psychosomatische Schmerztherapie e. V. (IGPS), CRPS Netzwerk - Gemeinsam stark CRPS Bundesverband Deutschland e. V., RLS e. V. Deutsche Restless Legs Vereinigung, ICA Deutschland e. V. Förderverein Interstitielle Cystitis in der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Die Mitgliedschaft der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. ist interdisziplinär und interprofessionell und besteht aus Schmerzexperten aus Praxis, Klinik, Medizin, Psychologie, Pflege, Physiotherapie u. a. sowie wissenschaftlich ausgewiesenen Schmerzforschern aus Forschung, Hochschule und Lehre.

Homepage: www.schmerzgesellschaft.de

 

Infomationen zum Projekt POET-Pain der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V:

Förderkennzeichen: 01NVF19021
Titel: POET-Pain Prävention operationsbedingter anhaltender Schmerzen durch Einführung eines perioperati-ven „Transitional Pain Service"

Projekt-Kurzbeschreibung:

In Deutschland wurden im Jahr 2017 mehr als 7 Millionen Patienten stationär operiert. Akute Schmerzen nach Operationen sind ein bekanntes Problem. Weniger Aufmerksamkeit erhalten bisher chronische postoperative Schmerzen – obwohl man weiß, dass diese nach bestimmten Operationen häufig auftreten, etwa bei großen Operationen am Brustkorb oder im Bauchraum. Neben der Art der Operation beeinflussen auch Begleiterkrankungen der Patienten sowie psychosoziale Faktoren die Entwicklung postoperativer Schmerzen.

Hier setzt das Projekt POET-Pain an: Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten und Pflegekräften soll die Patienten vor einer geplanten Risiko-Operation untersuchen und die Wahrscheinlichkeit einer postoperativen Schmerzchronifizierung einschätzen. Auf dieser Basis erstellt das Team einen indivi-duellen und modularen Behandlungsplan für die stationäre Versorgung der Risiko-Patienten. Diese werden nach der Operation psychologisch betreut und sollen Selbstkontroll- und Problemlösungsstrategien gegen den Schmerz entwickeln. Zudem werden den Patienten ein individuell abgestimmtes Physiotherapieprogramm und ein Pflegemodul angeboten. Eine eHelathCare-App unterstützt sie nach ihrer Entlassung aus der stationären Behandlung über einen Zeitraum von sechs Monaten bei der Durchführung aller Teilmodule.

Um den Erfolg der neuen Versorgungsform zu beurteilen, werden die erzielten Ergebnisse mit den Resultaten aus Kontrollgruppen verglichen, die eine herkömmliche Versorgung erhalten. Eine Kontrollgruppe besteht aus Patienten mit einem erhöhten Chronifizierungsrisiko und die zweite Kontrollgruppe aus Patienten ohne ein er-höhtes Chronifizierungsrisiko. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 7,1 Millionen Euro gefördert.

Im Erfolgsfall kann die Chronifizierung von Schmerzen nach großen operativen Eingriffen vermindert werden. Die neue Versorgungsform könnte Teil der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen werden. Dadurch ließen sich die Gesundheitskosten senken, die durch häufigere Arztbesuche und notwendige Schmerzmedika-tion sowie durch assoziierte Kosten – beispielsweise häufigere Arbeitsunfähigkeit – entstehen. Konsortialführung: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Berlin; Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Pogatzki-Zahn, Universitätsklinikum Münster Klinik für operative Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Konsortialpartner: Universitätsklinikum Münster, Universitätsklinik Lübeck, Institut für Pflegewissenschaft Paracelsus Medizinische Privatuniversität-Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst; Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum; Universitätsklinik Würzburg; UniversitätsSchmerzCentrum Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden; Geschäftsfeld Schmerzmedizin Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Göttin-gen, BARMER, IKK classic, Universitätsmedizin Greifswald.


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